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Pellets-Normen

In Östereich, als auch in Deutschland gibt es festgeschriebene Normen, Qualitätsanforderungen an den modernen Brennstoff Holzpellets, diese sind in der DIN 51731 bzw. der ÖNORM M 7135 festgelegt.

 

Qualitativ hochwertige Pellets zeichnen sich durch eine geringe Restfeuchte, eine hohe Dichte und einen geringen Abriebwert aus.
Die DIN 51731 für Pellets ist mit ihren Vorgaben für Kleinfeuerungsanlagen ungeeignet als Qualitätsindikator, da sehr wichtige Parameter, wie der Abrieb der Pellets, nicht festgelegt sind. Leider erfolgt auch keine unabhängige Prüfung der Produktion zu diesen Normen.


Die österreichische Norm, die sog. ÖNORM, schreibt deutlich strengere Werte vor und lässt geringere Toleranzen des Endprodukts Pellets zu, so z.B. den Abrieb. Der Abrieb ist ein Maß für die Härte und Stabilität der Holz-Pellets. In Lignotester, ein Testgerät, werden die Holz-Pellets mit 70 mbar im Luftstrom über 60 Sekunden beansprucht und als Ergebnis der entstehende Staub gemessen und in % angegeben. Je kleiner der Wert des Abrieb, desto stabiler sind die Holz-Pellets und desto geringer ist dann auch die Staubentwicklung beim Einblasen der Pellets.

DINplus

Seit 2002 gibt es ein weiteres Qualitätssiegel auf dem deutschen Markt, die DINplus.

 

Eine Zertifizierung nach DINplus verbindet die beiden vorgenannten Normen DIN 51731 und die ÖNORM und legt jeweils die strengeren Vorgabe-Werte als Maßstab fest. Die Zertifizierungsprozedur findet bei den Pelletherstellern durch ein von DIN Certco akkreditiertes Prüfinstitut statt. In regelmäßigen Abständen finden unabhängige Kontrollen statt, damit die Qualität der Pellets sichergestellt werden kann.

 

ENplus - Das Siegel für Holz-Pellets

Das neue Siegel für Pellets heißt ENplus, diese ENplus wurde vom Deutschen Pellet-Institut als europäische Norm für Holzpellets entwickelt und stieß von der ersten Stunde an auf gute Akzeptanz.

 

Für Pellet-Händler, Pelletslieferanten und Pelletshersteller ist eine solche Zertifizierung ungewöhnlich aber dennoch notwendig da beim ENplus-Siegel die gesamte Lieferkette von der Herstellung bis zum Kunden geprüft wird. Das ist ein Aspekt der bei allen bisherigen Zertifizierungen nicht bedacht wurde, denn auch durch die Lagerung beim Händler und durch den Transport der Pellets kann es zu deutlichen Qualitätseinbußen kommen. In der nächsten Zeit wird es aber trotzdem noch zu einer Koexistenz zwischen dem bereits eingeführten DIN-Plus-Siegel und der neuen Norm kommen.

Insgesamt (für Pelletshersteller, Pelletslieferanten und Pelletshändler) kommt es derzeit zu Kosten für die Zertifizierung in Höhe von sechs Cent pro Tonne. Mit dieser neuen Norm wird aktiver Verbraucherschutz betrieben.

Als Zertifizierungselement sind Identifikationsnummern festgelegt, die auf Pellet-Säcken und Lieferscheinen abgedruckt sind.

 

 

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